Das war’s für dieses Jahr…

Verkorkste Saison… Triathlonabsagen, schlechte Leistungen und keine Trainingserfolge mehr ließen mich dazu bewegen, im Sommer auf Sport zu verzichten. Ich hatte eh bereits ein neues Hobby: Paul, unser neues Famielenmitglied auf vier Pfoten, welcher mich erst im nächsten Jahr beim Laufen begleiten soll und unser „Dicker“ – ein eigenes Wohnmobil für die ganze Familie. Somit rückte Sport in den Hintergrund – ich weiß, einige werden jetzt denken: Wie kannst du nur?“ Aber das ging schneller als ich dachte, aufgrund der fehlenden Leistung fiel mir das noch nicht mal schwer. Die Absage in Altwarmbüchen für die Olymoische Distanz war die logische Konsequenz (Bestzeit wäre das eh nicht geworden).

Somit bleibt mir mein wöchentliches Schwimmtraining, welches ich im Mai im Verein angefangen hatte und lange Spaziergänge mit Paul. Im Herbst werde ich aber langsam mit dem Lauftraining wieder beginnen – aber ob ich noch einmal so ein Jahr wie 2018 schaffe…? Wahrscheinlich nicht – aber man weiß nie was kommt…

diese Jahr ist der Wurm drin…

Mein Training sah bis Ende März wirklich gut aus. Ich hatte mich konsequent an meinem Trainingsplan gehalten. 2x Laufen, 2x Rolle und 2x Schwimmen in der Woche machte unterm Strich ca. um die 6 Stunden Sport in der Woche – im Vergleich lag ich 2018 vor der Mitteldistanz bei ca. 8-10 Stunden. Aber: ich wollte ja nur max. die Olympische Distanz im Triathlon machen.

Im April ging es mir dann gesundheitlich das erste mal nicht so gut, so dass ich die erste Pause von 1 Woche einlegen musste. Nachdem ich dann langsam wieder angefangen hatte, kam die Erkältung in vollen Umfang zurück und ich musste ganze 2 Wochen pausieren – und das wo am 19.05. doch der erste Triathlon anstand.

Nach dieser letzter Pause kam ich nicht mehr ins Training, mein Puls war beim Laufen viel zu hoch, mein Running Index sank in den Keller und ich wusste nicht wo meine Performance abgeblieben war.

Hameln lief dann halbwegs, siehe Wettkampfbericht. Leichte Verbesserung trotz deutlich schlechterer Laufperformance. Aber auch nach Hameln kam ich nicht wieder richtig rein ins Training und musste jetzt sogar die OD in Peine absagen.

Bin gespannt wann es wieder bergauf geht…

das Triathlonjahr beginnt…

Neues Jahr – neue Herausforderungen. Diese Jahr wollte ich mich ganz auf Triathlon konzentrieren. Lange Läufe sollten nicht mehr stattfinden, stattdessen nur kurze Einheiten um an der Pace zu arbeiten.

Ich hatte in allen Bereichen Ende Januar All-Out-Tests absolviert – auf der Rolle konnte ich die Wattzahl steigern, diesmal im 4 minütigen All-Out-Test, hier kam ich auf 260 Watt. Mein All-Out-Test im Laufen zeigte auf einen Kilometer eine Pace von 3:35 und im Schwimmen lag ich bei 100m 1:34 Minuten. Mit diesen Werte konnte mein Training dann effektiv im Februar beginnen.

Kürzere Einheiten haben auch den Vorteil, dass mehr Zeit für die Familie und andere Dinge bleibt.