Laufbericht Marienburg Marathon

Das Wetter war typisch für einen Novembertag… trüb, grau und nass. Egal, ich wollte noch einen weiteren Marathon – und diesmal hatte ich mir eine Zielzeit von 3:30 Stunden in meiner Polar eingestellt. Die Laufstrecke war zweigeteilt – der erste Abschnitt Richtung Marienburg ging bergauf und war recht wellig, der zweite Teil ging ins weite Land und zog sich recht ordentlich. 2x mussten wir über, bzw. durch die Burg… das war schon recht cool – netter Verpflegungspunkt im Burginnenhof.

Ich blieb meiner Zielzeit immer ein paar Minuten zurück, aber auf der 2. Runde wurde es dann schlimmer. Ich musste ein paar bergauf Passagen wieder gehen und wusste das es Anstrengend wird. Im zweiten Teil musste ich dann echt kämpfen die Pace zu halten – gelang mir aber nicht mehr. Zudem war es kalt, die Beine taten weh und ich wollte auch irgendwann nicht mehr. Auch ein Bekannter, der mich zum Schluss überholte, konnte mich nicht mehr motivieren.

Ich kam langsam mit einer Zeit von 3:51:15 ins Ziel und war platt. Freude sah anders aus.

Nachdem ich später das Zieleinlaufvideo auf der Homepage gesehen habe, wurde mir klar, dass ich so nicht weiter machen kann. Mein Laufstil sah alles andere als Gesund aus und ich fragte mich, ob das alles gut für mich sein. Vielleicht bin ich nicht der Typ für jeden Woche einen Marathon oder sogar Ultra…?

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