Neuer Anlauf für meine persönliche Bestzeit und mein Ziel um die 2:30 Stunden – aber nach den letzten Wochen war ich bei meinem zeitlichen Ziel skeptisch. Mein Bruder war dieses Jahr wieder dabei und wir fuhren zusammen zum See.
Dieses Jahr stand der Neopren auf Grund des Wetters nicht zur Debatte – so sollte meine Schwimmzeit wohl wieder nicht die beste werden…
Einschwimmen – Startschuss und schon ging es los. Ich habe mich seitlich zurückgehalten, war aber mit Kraulen gut unterwegs. Ich hatte nicht einmal das Gefühl das ich nicht mehr könnte. Auf der zweiten Runde musste ich ganz dringend, aber „klein“ während man schwimmt geht ja mal gar nicht – und anhalten wollte ich nicht. Ich bin diesmal die ganzen 1500 Meter gekrault, kam aber mit 38:54 Minuten aus dem Wasser – Ernüchterung. Bei meinem ersten Triatlon war ich mit Brust schneller – wenn auch im Neo. Egal, diesmal bin ich nur gekrault… und das war gut für mein Ego.
Schnell aufs Rad und dann auf die neue gekürzte Strecke. Aufgrund der ganzen Absperrungen wurde dieses Jahr die Strecke gekürzt – die Runde durch die Dörfer wurde weggelassen und es war ein schneller Wendepacour, welcher 4x durchfahren werden musste. Mit einem recht annehmbaren Schnitt von 34,1 kam ich nach 1:10:26 wieder in die Wechselzone und ging auf die Laufstrecke.
Auf der Laufstrecke hieß es diesmal beißen – denn die 10 Kilometer fühlten sich wieder sehr lange an. Zwei Runden und die Sonne knallte vom Himmel – aber nach 45:23 kam ich ins Ziel – das war dann langsamer als letztes Jahr, aber mehr war einfach nicht drin.
Immerhin konnte ich mich wieder verbessern auf 2:39:51 – das wird schon irgendwann was mit der 2:30er Zeilzeit… vielleicht ja schon nächstes Jahr.