Anstatt erstmal eine Pause zu machen, war ich die Woche nach dem Ultra schon wieder auf lockeren Regenarationsläufen unterwegs – die waren aber auch gut, da ich bewusst langsam mit wenig Puls gelaufen bin. Danach habe ich relativ schnell mein Lauftraining auf die Grundlage von Roy Hinnen umgestellt und wollte wieder in die vollen gehen. Die schnellen Tempoläufe gingen aber gar nicht – die Beine wollten nicht schnell und der Puls schoss in den Himmel.
Auch das Training auf dem Rad motivierte mich nicht wirklich – zumal ich ständig Pech mit dem Gegenwind hatte. Das einzige was im Training ging, waren lockere Dauerläufe. Aber die brachten nicht viel, immerhin wollte ich noch im August eine Olympische Distanz absolvieren.
Rad ging nicht so richtig, Tempoläufe auch nicht, nur das Schwimmen klappte recht gut – wenn auch nicht schnell.
So eine Plannung werde ich nächstes Jahr nicht mehr machen – da sollte ich mir mehr Zeit für die Regenaration lassen – dazu kam natürlich auch noch der heiße Sommer der mir bei harten Trainingseinheiten nicht besonders entgegen kam.