Wettkampfbericht Volksdistanz Bokeloh

Der erste Triathlon bei strahlendem Sonnenschein stand an. Es war ein sehr warmer bis heißer Tag und das sollte wohl eine Hitzeschlacht werden. 

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Nachdem ich meine Startunterlagen abgeholt hatte kam mein Bruder und wir gingen zusammen zur Wechselzone… erster Wettkampf mit meinem neuen Quintana Roo.

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Wir starteten in der selben Startgruppe auf verschiedenen Bahnen. Ich weiß nicht warum, aber auf meiner Bahn hatte wir noch über die Reihenfolge diskutiert, da hatten wir glatt den Start nicht mitbekommen – oh Mann… dann brach natürlich die Hektik aus und das ist genau das was ich nicht gebrauchen kann. Ich hatte nach der ersten Bahn schon fast keine Kraft mehr, da ich an den anderen vorbei wollte um dann meinen Rhythmus zu finden, aber es sollte mal wieder anders kommen… Wie immer im Wettkampf verkackte ich das Schwimmen wieder. Brust war angesagt, ich habe die anderen wieder vorbei gelassen und war wieder fix und fertig. Die letzen 3 Bahnen bin ich dann wieder gekrault und konnte zumindest die beiden wieder überholen. Aber nach 11:18 ging es ca. eine Minute schlechter als zum Vorjahr aus dem Becken.

Die Wechselzone lief ohne Probleme und ich rannte schnell zum Radstart… gleich in Aeroposition und Kette rechts – das hatte ich mir dieses Jahr endlich angewöhnt. Ich war gut unterwegs, aber Bokeloh hat ja immer ein paar fiese Steigungen zu bieten an denen ich als Flachlandsportler immer fast verzweifle… Also ging auch diese Radzeit unspektakulär mit einem Schnitt von ca. 32,8 zu Ende… ca. weil meine Polar die gesamte Radzeit als Wechselzone erfasst hatte – heute war der Wurm drin. Zum Ende der Radstrecke hatte ich auch noch Pech und in der schmalen Zufahrt eine langsamere Dame vor mir – aber so ist der Sport…

Wechsel auf Laufschuhe und es ging auf die Laufstrecke. Mit einer Pace von ca. 4:16 bis 4:50 war leider alles drin und ich kam nicht so richtig rein. Das bergauf auf dem Rad scheint mir zu schaffen zu machen. Die vier Runden fühlten sich lang an, auch wenn ich gut die anderen Teilnehmer überholen konnte. Nach 1:17:30 kam ich Ziel und konnte mich zum Vorjahr, trotz des schlechten Schwimmen, um eineinhalb Minuten verbessern.

Mein Bruder ließ allerdings die Sau raus und lief irgenwas mit 1:08 oder so… er war in allen drei Disziplinen schneller als ich – auch im Laufen und das wurmte mich schon ein bisschen. Naje – egal, er ist eine geile Zeit gelaufen… 1. Platz in der AK und und 6. Gesamt. Ich habe es diese Jahr nur auf den 6. Platz in der AK und 30. Gesamt geschafft.

Abhaken, war nur ein „B“ Wettkampf und „A“ folgt Anfang Juni: die erste Mitteldistanz; und da werde ich wieder schneller laufen – hoffe ich.

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