Endlich – nach einer guten Schwimmeinheit am Morgen hatte ich einen richtig guten Lauf am Nachmittag. Tempolauf stand auf dem Programm und ich hatte die ersten km eine Pace von 4:34, 4:17, 4:13… Das war mein Tag – zur Hälfte merkte ich, dass ich vielleicht endlich mal meine 10 km Zeit aus dem Jahre 2014 knacken könnte und habe mich dann darauf konzentriert und die Pace angezogen – es ging runter bis auf 3:42 min und ich schaffte die 10 km in 42,06 mit einer Pace vom 4:12 min pro Kilometer. Das fühlte sich gut an – im Training alleine eine Wettkampfzeit unterboten – das wurde auch endlich mal Zeit.
Meine geplanten langen Radeinheiten habe ich aufgrund Zeitmangel und Familie nicht immer geschafft – gerade die Koppeleinheiten musste ich oft sausen lassen oder verkürzen. Aber ich konnte an den Wochenenden nicht 3 Stunden Rad fahren und dann noch 2 Stunden laufen gehen – auch wenn ich das gerne getan hätte, übertreiben wollte ich nicht. Im Sommerurlaub konnte ich das Rad eh nicht mitnehmen und habe mich dann erstmal ganz aufs Laufen gestürzt. Passte auch besser zu meiner neuen Lektüre: „Eat and Run“ von Scott Jurek – einem veganen Ultraläufer. Im Urlaub habe ich dann öfter lange Einheiten von 30 km absolviert und mal wieder einen neuen Rekord gebrochen – das war mein Jahr…
Ein Lauf nach Lust und Laune – recht schnell angefangen, es lief einfach. Eine gemütliche Pace um die 4:45 min. Die ausgesuchte Strecke hatte so ziemlich genau HM Länge und ich bemerkte mit einem Blick auf die Uhr so bei Km 16 das ich auch hier meine Wettkampfzeit knacken könnte und habe die Pace angezogen.Ich bin immer schneller gelaufen und konnte die 21,1 km nach 1:39:21 zu Ende bringen – Yeah… endlich auch diese Zeit geknackt – das war ein super Lauf.
Laufen lief einfach gut… Radfahren eher nicht so. Ich war kein Freund vom ständigen Gegenwind – der kommt bei mir irgendwie immer von vorne; aber auch was die Kraft angeht, halte ich nicht lange durch – ab 60 km wird es anstrengend, da lasse ich schon mal den letzten Intervall aus oder quäle mich nach Hause. Ich glaube, da habe ich noch eine Menge Arbeit vor mir.
Auch was das Schwimmen anging – ich war zwar im Freibad gut dabei, habe es aber dieses Jahr so gut wie nicht ins Freiwasser geschafft – und das obwohl die OD in Altwarmbüchen auf dem Plan stand.