Triathlon – Volksdistanz, klein aber fein. Ich bin morgens zu meinem Bruder gefahren und von da aus sind wir zusammen weitergefahren. Startunterlagen geholt – nicht zu voll und die Kiste mit den Laufsachen in der provisorischen Wechsenzone aufgebaut – denn: hier war nur Wechsel vom Rad zum Laufen, zum Freibad mussten wir jetzt mit dem Rad selber rüberfahren. Dies waren ein paar gemütliche Kilometer durch die schöne Landschaft.
Angekommen am Freibad haben wir die nächste Wechselzone hergerichtet. Die Startzeiten gecheckt und festgestellt: Wir haben noch massig Zeit. Also noch einen Riegel gegessen und den anderen beim Schwimmen zugeschaut. Diesmal wollte ich besser Schwimmen, zumal ich diesmal auch mit meinem Bruder zur selben Zeit auf der gleichen Bahn startete. Ab ins Wasser, einschwimmen, Reihenfolge klären (diesmal habe ich mich hinten eingereiht) – und so ging es dann auch für uns endlich los.
Ruhig Kraulen, es waren nicht ganz so viele Wellen wie in Hameln, aber auch diesmal musste ich zur Mitte ins Brustschwimmen übergehen. Es war dennoch deutlich besser und die letzten Bahnen bin ich dann auch wieder gekrault. Hier galt es insgesamt 11 Bahnen zu schwimmen, also 550 Meter und dafür brauchte ich heute 11:42 Minuten.
Fast zufrieden ging es die lange Strecke über die Wiese zum Rad auf die Radstrecke. Von Anfang an machte ich ordentlich Tempo und konnte den einen oder anderen Überholen. Es ging immer schleichend bergauf und ich hatte mir ein Duell mit einem anderen Teilnehmer geliefert – langsam ran und dann hat es recht lange gedauert bis ich an ihm vorbeikam. Erst kurz vor dem Ende der Radstrecke konnte ich ihn überholen. Die Strecke hat bis auf das lange langsame bergauf viel Spaß gemacht und ich konnte meinen Schnitt auf 34 km/h erhöhen und brauchte für die 22 km 38:48 Minuten.
Dann der Wechsel zum Laufen und wenn Dummheit Schwimmen könnte, dann wäre ich gar nicht so schlecht in der Disziplin gewesen, denn ich „Vollidiot“ hatte am Vortag streng nach Trainingsplan mein Athletiktraining absolviert – Bauchtraining. Ich merkte den Muskelkater im Bauch erst beim Laufen und konnte nicht meine Pace wie gewollt laufen. Man war ich blöd – das war echt anstrengend und schmerzvoll unter 5 Minuten zu laufen. Dabei war das eine echt schöne Laufstrecke, aber ich habe für die 5,75 km 27:03 Minuten gebraucht – 4:42 pro Kilometer (das waren 20 sek langsamer als in Hameln, dabei wollte ich schneller sein).
Oh man, im Ziel angekommen hatte ich meinem Bruder davon erzählt und der hat sich echt kaputt gelacht…:-)
Gesamtdauer lag bei 1:20:11 – es gab nur eine Gesamtzeitmessung vom Veranstalter – wie am Anfang schon erwähnt: ein kleiner schnuckliger Volkstriathlon. Das schöne war, dass zum einen mein Bruder wieder den 1. Platz in unserer AK machte, aber zum anderen auch, das ich diesmal den 4. Platz belegte. Es wurde langsam besser…