Wettkampfbericht Sprintdistanz Heidesee

Um vier Uhr klingelte diesen Morgen mein Wecker, ich wollte bevor ich losfahre noch in Ruhe frühstücken, das Auto packen und aufs Klo gehen. Abholung der Startunterlagen war ab 7 Uhr möglich und um 9 Uhr sollte dann der Start sein. Ich wollte auch um sieben da sein, damit ich genügend Zeit habe um mir die Wechselzone einzurichten und mich vor Ort in Ruhe umschauen zu können. Also, Rennrad aufs Autodach, nochmal die Kiste geprüft und dann ging es auch schon los.

Pünktlich um sieben Uhr war ich da, der Parkplatz noch recht leer. Zum Check In und die Startunterlagen geholt, danach mit allen Klamotten und Rennrad zur Wechselzone. Rad eingecheckt und meinen Platz aufgebaut – Fertig. Es war viertel nach sieben. OK, da hätte ich auch später losfahren können. So habe ich mir alles in Ruhe angeschaut, mit ein paar sehr netten Helfern Smalltalk gehalten und meinem Bruder ein schickes Selfie geschickt… Die Zeit verging gar nicht.

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Als dann endlich die Wettkampfbesprechung war wurde es ein wenig hektischer, noch war nicht klar was die Wassertemperatur anging. Dann die Ansage: kein Neo Verbot, Wasser war kalt genug. Jetzt noch mal schnell in die Wechselzone um den Neo anziehen, danach zum Strand runter… das waren hier gut und gerne ein knapper Kilometer. Am Strand einschwimmen und nur 500 Meter Schwimmstrecke. Ich war Hochmotiviert.

Startschuss; und wieder ließ ich die schnellen zuerst ins Wasser. Ich kam von Anfang an nicht so recht ins Kraulen, da ich ständig das Gefühl hatte diesen blöden Zeitchip am linken Fußgelenk zu verlieren – obwohl der eigentlich fest sass. So bin ich nach kurzer Zeit auch hier wieder ins Brustschwimmen verfallen und kam nach 12:22 Minuten aus dem Wasser…

Langer Lauf in die Wechselzone, umziehen ging deutlich schneller und ab auf die Radstrecke. Die Radstrecke selber ging über viele asphaltierte Feldwege mit zum Teil recht scharfen Kurven. Hat im großen und ganzen recht viel Spaß gemacht und nach 46:05 Minuten kam ich wieder in die Wechselzone.

Schuhe wechseln, Mütze auf und raus auf die kurze Laufstrecke auf der ich mich recht wohl gefühlt hatte. Ein großes Tief blieb aus und ich kam nach 25:24 Minuten ins Ziel.

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Insgesamt 1:23:51 hatte ich für die drei Disziplinen benötigt und das schöne an diesem Triathlon war, das jeder eine Finisher Medaille bekommen hat.

 

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